Alterssichtigkeit
Von Dr. Multifokallinse | 21. Januar 2009 | Kategorie: Sehfehler / Fehlsichtigkeiten | Keine Kommentare »Ab dem 40. bis 50. Lebensjahr verändert sich die Augenlinse, zunehmende Fehlsichtigkeit stellt sich ein. Die Alterssichtigkeit auch Presbyopie genannt, ist der langsam fortschreitende Verlust der Linsenelastizität (Akkomodationsverlust). Die umgebenen Ziliarmuskeln können die Linse nicht mehr bewegen und diese verhärtet sich. Die Alterssichtigkeit gehört zu der normalen Entwicklung des Älterwerdens und ist keine Krankheit.
Die Fähigkeit nah zu sehen, lässt nach. Es kommt zum unscharfen Sehen im Nahbereich, so dass ein Buch mit ausgestreckten Armen gelesen werden muss, um die Wörter zu erkennen. Bei einer jungen und gesunden Augenlinse beträgt der Abstand 35 Zentimeter. Die Linse wölbt sich, um scharf sehen zu können. Leidet der Mensch unter Alterssichtigkeit lässt die Brechkraft (Refraktion) des Auges nach. Beim jungen Menschen ist die Brechkraft des Auges erhöht, problemlos kann er beim lesen aus der Nähe das Auge scharf stellen.
Je älter der Mensch wird, umso größer ist der Verlust der Elastizität der Linse. Die Linse bleibt beim Blick in der Nähe in einer schwach gekrümmten Form. Oft reicht das Ausstrecken der Arme nicht mehr aus.
Es ist nicht möglich die Altersichtigkeit mit einer Augen Laserkorrektur zu beseitigen. Zwei Methoden in der Medizin sind aber möglich, die Linse zu korrigieren: Die mikrochirurgische Korrektur, hierbei wird eine Multifokallinse eingebaut oder eine akkommodative Linse steht zur Verfügung. Die Standardlösung ist die Lesebrille. Auch Kontaktlinsen sind eine Möglichkeit, hier dann spezielle multifokale Kontaktlinsen oder Gleitsichtkontaktlinsen.